Wie ein Add-on die Videokonferenz zum VR-Erlebnis machen soll
Wer momentan sein Arbeitsleben am heimischen Küchentisch im Homeoffice verbringen muss, kennt wahrscheinlich das Problem: Man verbringt seinen Tag mit stundenlangen Zoom- oder Skype-Calls und kommt aus der Digital-Meeting-Schleife kaum noch raus. Der große Nachteil daran ist, dass die physische Distanz kaum erlaubt, wichtige Inhalte und Präsentationen zeitgleich zu teilen oder zu zeigen.
Ein neues VR-Feature soll hier Abhilfe schaffen. Als Schnittstelle zwischen VR und Zoom soll es die häufigsten Nachteile der gerade so häufig stattfindenden Videochats lösen.
Für wen das ein sinnvolles Feature ist und welche Vor- und Nachteile es mit sich bringt, erfahren Sie hier.
Was ist Spaces? Virtual Reality und Digital Meeting in Verbindung
Spaces bezeichnet sich selber als Brücke zwischen VR und den Videochat-Anbietern Zoom, Skype oder z. B. Hangouts. Ursprünglich kommt das Start-up aus der VR-Industrie und bietet u. a. Spiele in der Virtuellen Realität an. Laut eigenen Angaben haben die Spaces-Ingenieure in ihrer Reaktion auf die Corona-Pandemie in Isolation angefangen, von zu Hause eine Probeversion für VR-Chats für ihre eigenen Ansprüche zu entwickeln, die nach gerade mal drei Wochen allen zur Verfügung gestellt werden konnte.
Wie genau funktioniert Spaces im Digital Meeting?
Spaces bietet ein kostenloses Add-on für Zoom, Skype und andere Apps, mit denen man Digital Meetings abhalten kann. Zumindest ein Chatteilnehmer benötigt ein VR-Headset,
das mit dem Computer verbunden ist. Dieser Teilnehmer nimmt anstelle einer Webcam mit seinem Headset am VR-Chat teil und erscheint als Avatar. Ihn können andere ganz normal in der Galerie als einen von vielen Videochatteilnehmern sehen. Als kleine Spielerei kann man aus verschiedenen Hintergründen und Avataren wählen, doch das wichtigste Feature ist auf jeden Fall das virtuelle Whiteboard.
Digital Meetings: Die Vorteile von Spaces
Zumindest wer sich mit dem VR-Headset im Chat bewegt, hat Zugriff auf das Whiteboard und kann es wie in der normalen Welt mit verschiedenfarbigen Markern beschreiben. So können wichtige Punkte festgehalten und Inhalte, wie in richtigen Meetings, visualisiert werden. Auch wer kein VR-Headset zur Verfügung hat, kann am Digital Meeting mit einer Webcam teilnehmen.
Wie kann man Daten teilen?
Über das digitale Whiteboard gehen die Anwendungsmöglichkeiten nicht hinaus. Es ist zwar möglich, einen Screenshot vom Whiteboard zu machen, doch wer eventuell darauf gewartet hat, dass man Präsentationen oder Dokumente teilen kann, der wird enttäuscht. Immerhin ist es dann möglich, wenn für das Meeting Skype oder Zoom benutzt wird. Denn zumindest hier können wie gewohnt Daten verschickt und geteilt werden.
Digital Meeting: Der große Nachteil bei Zoom
Der Anbieter Zoom ist in letzter Zeit in Verruf gekommen. Das Unternehmen hat Probleme mit dem Datenschutz. In den USA hat Google seinen Mitarbeitern verboten Zoom zu benutzen. Gleiches gilt hier in Deutschland, z.B. für die Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes,
in Brasilien konnte Zoom zwischenzeitlich gar nicht mehr genutzt werden. Wer also auf die Sicherheit sensibler Daten bedacht ist – oder wie ein Unternehmen bedacht sein muss – sollte sich vorher mit den Datenschutzbedingungen des jeweiligen Anbieters auseinandersetzen, bevor das Digital Meeting gestartet wird.
Fazit zu virtuellen Digital Meetings
Es ist sicherlich für viele eine willkommene Abwechslung, die täglichen Digital Meetings einmal anders abzuhalten und in Teilen in ein VR-Erlebnis umzuwandeln. Allerdings besteht das einzige Novum bei den Digital Meetings mit Spaces aus dem virtuellen Whiteboard. Die VR-Perspektive bleibt dabei jedoch nur denen vorbehalten, die über ein VR-Headset verfügen. Für die allermeisten wird es auf Dauer auch schwierig sein, solch ein Headset stundenlang zu benutzen. Die Technologie ist für eine permanente Nutzung ohne Ermüdungserscheinungen noch nicht genug ausgereift.
Doch für kurze Meetings mit kleinen Updates ist Space ein sinnvolles Tool, das einfach zu benutzen und vor allem anzuschaffen ist. Zoom oder das sichere Skype sind kostenlos und funktionieren sowohl auf Smartphones als auch auf dem Computer. Auch VR-Headsets sind mit ein paar Klicks mittlerweile überschaubaren Kostenaufwand im Netz zu bekommen. Für diejenigen, die kurz und knapp die täglichen Basics im Meeting teilen möchten, hat sich mit Spaces die Auswahl um ein Tool erweitert.
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