Multisensorische Messen im digitalen Zeitalter – sprechen Sie alle Sinne an!

Abgedrängt von digitalen Lösungen wie Chatbots, Live-Kommunikation, Künstlicher Intelligenz und Virtual Reality nehmen Messeauftritte immer weniger Platz im Marketing-Mix ein. Es ist ja auch viel bequemer, den Kunden online zu erreichen. Dass sich der Auftritt auf einer Messe aber gerade deshalb heutzutage lohnen kann und wie Sie Ihre Performance zu einem unvergesslichen Markenerlebnis machen, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.

International gesehen ist Deutschland einer der wichtigste Standorte für Messen – die Hälfte der zehn größten Messegesellschaften sitzen hier! Trotzdem sind die Investitionen ins Messe-Marketing von Unternehmen alles andere als konstant. Doch auch in Zeiten des Digital Marketing benötigen Unternehmen echte Marktplätze, um mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten.

Von der Sehnsucht nach Realität

Die Vorteile von digitalen Lösungen wie Chatbots, Künstlicher Intelligenz und Virtual Reality sind offensichtlich, denn sie sparen Zeit und manchmal sogar Geld. Was jedoch den Kunden angeht – und hier ist es egal ob wir von B2B oder B2C reden – der sehnt sich mehr und mehr nach echten Begegnungen, nach zwischenmenschlich nachhaltigen Gesprächen, bei denen er sich wichtig vorkommt. Wie ein individueller Mensch mit individuellen Bedürfnissen, nicht wie IP-Adresse Nr. XY.

Aus diesem Bedürfnis entstehen neue Chancen für das Format der klassischen Fachmesse. Denn ohnehin eignet sich das Medium „Messe“ so gut wie kein anderes, geschäftliche Beziehungen aufzubauen oder zu verfestigen. Hier bekommen Unternehmen die Chance, ihre Kunden direkt und auf Augenhöhe zu erreichen. Dieses Potential wird aber nur dann ausgeschöpft, wenn die Gelegenheit zur Emotionalisierung und zum multisensorischen Markenauftritt auch genutzt wird.

Multisensorische Erlebnisplattform Messe

Womit wir zum eigentlichen Thema kommen: Multisensorik. Multisensorik heißt, dass alle Sinne angesprochen werden. Erlebt der Kunde unseren Messestand mit allen Sinnen, bleibt dieser ihm viel eher im Gedächtnis. Außerdem erzeugt sie Aufmerksamkeit. Und wie wir alle wissen, ist Aufmerksamkeit auf Messen der Schlüssel zum Erfolg, denn im Zweifel gewinnt leider nicht das bessere Produkt, sondern das auffälligere.

Wer Multisensorik in seinem Messestand umsetzen will, muss dafür sorgen, dass die eigene Markenbotschaft auf allen Sinneskanälen ankommt. Das heißt, die Standkonzeption muss Haptik, Optik, Geschmack, Duft und Klang bedienen. Denn was der Kunde spüren, riechen, sehen, schmecken oder hören kann, erzeugt bei ihm Emotionen. Das funktioniert auch, wenn die Reize nur unterschwellig gestreut werden.

Am effizientesten wirkt die Multisensorik, wenn mehrere oder alle Sinne gleichzeitig angesprochen werden. Und im besten Fall muss der Kunde selbst aktiv werden. Denn der Erinnerungswert ist viel höher, wird man kognitiv und physisch in eine Sache miteinbezogen. In der Gesamtheit entsteht ein positives Markenerlebnis. Wird der Kunde später wieder mit dem Thema konfrontiert, baut sein Gehirn schneller und positiver eine Assoziation auf.

How to?

Wie Sie Ihre Markenbotschaft multisensorisch umsetzen, hängt natürlich eng mit Ihren Kernbotschaften zusammen. Sie könnten auf Entertainment setzen und mit einem Live-Act arbeiten oder Ihren Stand eher á la Infotainment aufbauen. In jedem Fall sollte der Kunde bei einem Besuch Ihres Standes in einen Flow-Modus kommen, also ganz selbstvergessen alle Aspekte Ihres Standes erleben.

Optik und Akustik können sehr gut durch Live-Acts bedient werden, was sich jedoch je nach Location und Voraussetzungen der Messe besser oder schlechter umsetzen lässt. Etwas platzsparender ist das Angebot von Workshops und auch die Zusammenarbeit mit Influencern können Ihren Stand zu etwas Besonderem machen.

Großes Aktivierungspotenzial steckt in der crossmedialen Live-Kommunikation vom Stand aus. Etablieren Sie Hashtags, mit denen die Besucher ihre Erfahrungen in den sozialen Medien teilen können und schaffen Sie dazu einen Anreiz – Werbegeschenke, Gewinnspiele oder einen Vorteil für weitere Geschäfte. Der Einsatz von Virtual Reality oder künstlicher Intelligenz steigert zudem die Neugier des Kunden an der Live-Kommunikation teilzunehmen.


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Autorin: Karin Mainusch
Foto: unsplash

2018-07-12T22:25:35+00:007. Juli 2018|Categories: Konferenzen|Tags: , |