Online Marketing: Das sind die richtigen Tools für Ihr Unternehmen

Online Marketing ist ein stetig wachsender Dschungel aus Möglichkeiten. Es gilt den Durchblick zu behalten, um zu entscheiden was für Ihr Unternehmen wirklich relevant ist. Wir haben uns durch das Dickicht gearbeitet und die wichtigsten Fakten zu Tage gefördert.

Suchmaschinenoptimierung und Social Media Beratung zählen heute zu den anspruchsvollsten und schnellsten Disziplinen des Online Marketings. Aktuell haben sich diese nicht nur grundlegend weiterentwickelt, sondern auch mit dem Bereich des Content Marketings verbunden. Selbstständige, Marketer und Unternehmer stehen gleichzeitig vor der großen Herausforderung, aus den stetig wachsenden Marketing Möglichkeiten die wirklich relevanten herauszufiltern. Der mangelnde Durchblick wird hierbei häufig versucht durch einen Overload an Kommunikationsmaßnahmen zu kompensieren. Um sich dieser Tendenz zu entziehen und wirklich gute Entscheidungen für das Online Marketing eines Unternehmens zu treffen, sollte man genau überlegen: Welche Marketingmaßnahmen bieten sich für welches Unternehmen an?

Zurück zum Anfang: Die Grundregel des Online Marketings

Um gute Entscheidungen im Hinblick auf Online Marketing Maßnahmen zu treffen, muss man zum Anfang zurückkehren und sich eine zentrale Frage stellen: Welche Online Kanäle passen zu dem Unternehmen und wie erreiche ich meine Zielgruppe am besten? Neben einer realistischen Einschätzung der besten Optionen spielt also auch das Adressatenkalkül eine ganz große Rolle – das wusste schon der antike Rhetoriker Aristoteles.
Jeder neu aufkommende Marketing Trend wird beim Aufsprung eines Unternehmens auf den Zug bereits von zahlreichen direkten Konkurrenten genutzt. Um trotzdem nicht unterzugehen, müssen ein umfassendes Wissen über den jeweiligen Kanal vorhanden sein und individuelle Konzepte erarbeitet werden. Weitergehend ist bei einer Etablierung immer Geduld gefragt und somit auch ein finanzieller Puffer. Schließlich ist es der größte Fauxpas einen neu aufgenommenen Kanal verkommen zu lassen. Im schlechtesten Fall kann dies sogar am Image kratzen. Der Gründer der SEO- und Online Marketing Beratung DELUCKS Severin Lucks rät daher dazu, sich von Anfang an zu fragen: „Schaffst du es, eine Maßnahme über ein bis zwei Jahre konstant zu verfolgen und stetig zu verbessern?“ (Quelle: t3n.de).
Aber welche Möglichkeiten gibt es und was muss im Speziellen bedacht werden?

Die Homepage: Ein Zuhause in den Weiten des Netzes

Der erste Gedanke im Hinblick auf den Online Auftritt eines Unternehmens ist in der Regel die Homepage oder Website. Sie kann das Zuhause im Internet sein. Hierfür muss sie jedoch repräsentativ für das jeweilige Unternehmen sein. Außerdem ist es ganz wichtig, dass diese nicht amateurhaft zusammen gebastelt wird. Website-Baukästen und Stock-Fotografien kann jeder nutzen und sind deshalb absolut nicht hilfreich, um sich von der Masse abzusetzen. Es sind also Individualität und eine professionelle Realisierung gefragt. Die Downside ist hierbei, dass Agenturen und Profis viel kosten. Weitere Kostenfaktoren sind außerdem die Werbeschaltung und das Arbeiten mithilfe von Suchmaschinenmarketing. Zusammengefasst kann die Investition einer Ladenmiete in guter Lage gleichkommen. Unternehmen sollten sich also überlegen, ob ein repräsentativer realer Laden oder ein virtuelles Zuhause die anfänglich bessere Investition ist.
Trotz einer Entscheidung gegen eine Website kann jedes Unternehmen sich online etablieren. So bietet sich ein Branchenbucheintrag bei zum Beispiel Google Business und das Verfolgen von Kundenbewertungen für jedes Unternehmen an. Auf diese Weise kann von Anfang an ein Reputationsaufbau in der digitalen Welt erreicht werden.

Der Online Shop: Hello E-Commerce?

Ein Online Shop kann sich erstmal sehr verlockend anhören. Leider ist es ein Irrglaube, dass dies nicht mit hohen Fixkosten verbunden wäre. So kostet ein Online Shop durchschnittlich mehr Geld und Zeit als das Pflegen einer Website – teilweise sogar mehr als reale Ladenräume. Neben dem Einrichtungsaufwand fallen außerdem die notwendige Rechtsberatung, Gebühren bei jeder Transaktion, Werbekosten und viele andere Kosten an. Sie denken über einen Online Shop nach? Diese vier Möglichkeiten haben Sie:

  1. Sie halten sich vom E-Commerce fern. Sie sparen definitiv Geld dabei, aber eventuell entgehen Ihnen auch Umsätze.
  2. Sie investieren in einen Online Shop und dessen Vermarktung. Das kann sich als die beste Investition in Ihr Business herausstellen.
  3. Sie vermarkten Ihre Produkte zunächst über bereits etablierte Marktplätze, wie Amazon oder Ebay. Hierbei entstehen zwar Provisionskosten, aber Sie profitieren gleichzeitig von einem festen Kundenstamm und der hohen Reichweite der Plattformen. Dies könnte der erste Schritt hin zu der Investition in den eigenen Auftritt sein.
  4. Sie könnten sich auf die Bekanntmachung Ihrer Problemlösung konzentrieren. Mithilfe von Content Marketing können Sie sich direkt an die Zielgruppe wenden und Bedürfnisse wecken.

Content Marketing: Das hat Methode

Content Marketing galt lange nur als Hype. Mittlerweile ist es eine etablierte Methode – mehr Infos gibt’s hier. Fakt ist jedoch, dass Content Marketing stets auf einer Website oder einem Online Shop aufbaut. Außerdem bedeutet die Anwendung der Methode viel Arbeit: Inhalte müssen gefunden, erstellt und gestreut werden. Auch hierbei ist der erste Schritt eine klare Analyse der Zielgruppe, um dann Konzepte zu entwickeln. Eine häufige Schwierigkeit für Anfänger ist außerdem, dass die jeweiligen Inhalte in eine dem Kanal entsprechende Form gebracht werden. Agenturen, die dies übernehmen können, stellen dann eventuell einen zu bedenkenden Kostenfaktor dar.

Blog Marketing: The easy way

Marketing mithilfe eines Blogs stellt die einfachste Form des Content Marketings dar und ist sowohl für den B2B- als auch für den B2C-Bereich interessant. Hierbei kann man frei über die Inhalte entscheiden und die Kommunikationsfrequenz eigenständig festlegen. Severin Lucks empfiehlt jedoch, mindestens alle zwei Monate neuen Content zu liefern. Das Werben mittels Native Advertising ist außerdem eine von vielen kostengünstigen Methoden, um die Reichweite zu erhöhen.

Social Media Marketing: Sinnvoll oder nicht?

Anders als bei einem Blog ist in der Welt der sozialen Medien die Postingfrequenz erzwungenermaßen sehr hoch: Alle paar Tage müssen neue Inhalte veröffentlicht werden, um nicht unterzugehen.
Social Media Marketing ist vorrangig für das Konsumenten- und Individualgeschäft wichtig, wird jedoch auch zunehmend für den B2B-Bereich relevant.

Es empfiehlt sich, Werbung zu schalten, um die Menschen zu erreichen. Ansonsten ist viel Geduld und Kreativität gefragt, um über natürliche Kommunikation eine hohe Reichweite aufzubauen. Neben der klassischen Werbeschaltung gibt es außerdem die Möglichkeit über Remarketing mehr User zu erreichen. Hierbei werden die Nutzer von sozialen Medien und anderen Websites innerhalb eines Werbenetzwerkes wiedererkannt. Nun werden sie durch zugeschnittene Werbung zurück auf den eigenen Kanal oder die Website gelockt. Ist dies gut durchdacht, kann es ein starkes Mittel zur Absatzsteigerung des E-Commerce sein.

Eine weitere Möglichkeit ist das sogenannte Influencer Marketing. Dabei macht man sich die Reichweite und das Vertrauen von, in dem jeweiligen sozialen Netzwerk Etablierten, zu nutze. Die sogenannten Influencer berichten über das Angebot des jeweiligen Unternehmens und bauen auf diese Art eine Verbindung zu neuen Kunden auf.
Die Gefahr beim Social Media Marketing ist letztlich immer der Zusammenbruch des genutzten Kanals. Die Instabilität kann im Worst Case zu einem Nutzerverlust führen.

E-Mail Marketing: Back to the roots

Der klassiche Email-Newsletter erlebt gerade sein großes Revival. Er stellt eine gute Möglichkeit dar, um Leser aus B2B und B2C langfristig an sich zu binden. So können aus Nutzern der „earned media“ zu Kontakten in „owned media“ gemacht werden. Der Vorteil ist offensichtlich: Es entsteht eine Unabhängigkeit von der Reichweite und der Werbeschaltung im Social Media Bereich. Außerdem wird eine Lead-Generierung erreicht. Das langfristige Ziel ist auch bei dieser Methode, dass Interessenten zu Kunden und schließlich zu Fans werden. Ein klarer Nachteil ist jedoch die große Menge an Inhalten, die benötigt wird.

Online PR: Das ist die Königsdisziplin

Die Öffentlichkeitsarbeit ist die Königsdisziplin des Online Marketings. Hierfür ist es jedoch absolut nicht hilfreich sich an Presseportale zu halten. Es muss ein tatsächlicher Beziehungsaufbau zu Journalisten und Influencern stattfinden. Ein erster Schritt ist hierbei eine konstante Veröffentlichung von sehr guten Inhalten, um sich den Expertenstatus zu sichern. Erst dann kann man Redaktionen seine Texte anbieten. Im Umkehrschluss profitiert man insbesondere vom gegenseitigen Vertrauen. Dies ist natürlich für B2B und B2C wichtig. Als Einstieg in den Bereich der Online PR können Advertorials dienen. Es gilt jedoch genaue Recherche zu betreiben, um herauszufinden bei welchen Marktteilnehmern sich die Investition lohnt.

Fazit: Nicht den Kopf verlieren

Der Bereich des Online Marketings ist groß und wächst und verändert sich zunehmend. Man sollte jedoch deswegen keinen Trends und Hypes hinterher laufen. Stattdessen gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren und pragmatisch abzuwägen, welche Aktionen für das jeweilige Unternehmen tatsächlich sinnvoll sind. Das ist natürlich auch im Hinblick auf Ressourcen wichtig. Letztlich ist es besser erstmal basic anzufangen, als halbe Sachen zu machen.


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2018-04-17T07:35:33+00:0023. März 2017|Categories: Digital Marketing|Tags: , , |