Pokémon Go: Marketing trifft Augmented Reality

Der Pokémon Go Hype erreicht nun auch Unternehmen, welche mit der App von Nintendo das große Geld machen wollen – mit Folgen für das Augmented Reality Marketing.

Erste Unternehmen beginnen, den Hype um die wohl beliebteste App seit einiger Zeit für sich zu nutzen. In den USA fangen Händler bereits damit an, Pokémon Go und somit Augmented Reality in ihr Marketingkonzept einzubauen. Und Nintendos Kassenschlager ist nun offiziell auch in Deutschland auf dem Markt und auch hierzulande orientieren sich bereits nationale Unternehmen am amerikanischen Marketing.

Einen weiteren News Eintrag zum Thema Augmented Reality finden Sie hier.

Nintendos Pokémon Go erobert die Welt

Die App hat eine sensationelle Reichweite: In nur wenigen Tagen erreichte das Mobile Game mehr aktive Nutzer als erfahrene Branchengrößen wie Tinder. Dank Pokémon Go sind Nintendos Aktien um 65 Prozentpunkte gestiegen und der japanische Videohersteller überholte somit Dauerkonkurrenten Sony. Die App-Entwickler kassieren mittlerweile Millionen durch In-App-Käufe. Zwar gab es zu Beginn Datenschutzprobleme, aber der Hype breitet sich in Deutschland enorm schnell aus. Mit dem offiziellen Verkaufsstart und dem damit verbundenen Update der Richtlinien, besitzen deutsche Unternehmen die Möglichkeit zu profitieren. Wie dies funktionieren könnte, offenbart der US-amerikanische Markt.

Augmented Reality Marketing bei Pokémon Go
Der Zufall macht’s

Einige Stores sind vom Glück geküsst: Die PokéStops, in denen spezielle Items gekauft werden können, oder Pokémon Arenen, in welchen Duelle ausgetragen werden, erscheinen vermeintlich an beliebigen Orten. Als Geschäftsbesitzer kann man diesen Glücksfall nutzen. Amerikanische Unternehmer stellen hierfür sogar realexistierende Schilder auf, um auf den Pokémon-Hotspot aufmerksam zu machen. Durch die Augmented Reality Komponente des Games achten die Spieler auf ihre Umgebung und nehmen so die Hinweise wahr.

Eine weitere Option, um Kundenzuwachs zu generieren, ist der Kauf von Lockmodulen im Pokémon Shop. Diese erzeugen eine verstärkte Präsenz der Pokémon in einem bestimmten Aktionsradius. Die Investition ist günstig und ein echter Anziehungspunkt für alle, die sich in Reichweite auf der Suche befinden.

Für alle Glücklosen da draußen – Social Media hilft

Nicht alle Unternehmer sind von den virtuellen Punkten betroffen: Social Media bietet allerdings Wege, um trotzdem von Pokémon Go zu profitieren.

Social Media Interaktionen zum Beispiel, in denen man zeigt, welche Monster in der Nähe bereits entdeckt worden sind, sind einfach realisierbar. Hier gilt: Je seltener das Pokémon, desto besser, da sich in verschiedenen Arealen unterschiedliche Monster verstecken. Das Internet hilft herauszufinden, welche der Wesen wertvoll sind.

Für alle Monsterjäger, Augmented Reality- und Pokémon Go Fans da draußen: Hier bekommt ihr eine Übersicht der Pokémons.

Beachtlich ist, wie sehr die App die Akkuleistung beansprucht. Die Suche kann hier sehr schnell zu Ende sein. Ein Geschäft, in dem Gamer unterwegs ihr Akku wieder aufladen können, wäre ein geschickter Treffpunkt für die Pokémonjäger und kann die eigenen Verkaufszahlen steigern.

Augmented Reality: Wie weit ist der deutsche Markt?

Unabhängig davon, welche Idee zur Kundengenerierung gewählt wird, wenn Pokémon Go nur in die Nähe des internationalen Erfolgs käme, kann sich Augmented Reality Marketing lohnen. Zu vermuten ist, dass Nintendo demnächst der Nachfrage der Unternehmen entgegenkommt. Ein Geschäft als PokéStop kostenpflichtig upzugraden wäre hier eine Möglichkeit. Eins ist sicher: Nintendo und andere Unternehmen werden so oder so reagieren, um den Hype von Pokémon Go auch hier bei uns zu steigern und somit auch Augmented Reality fördern.

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2016-07-22T15:07:45+00:00 22. Juli 2016|Categories: Digital Marketing|Tags: , , |